Was wäre ein Blog mit Thema Lifestyle und Mode ohne Personal Favorites ? Diese Kategorie gehört doch schon in den „Baue-deinen-Blog“ Kasten.
Ich möchte euch also kurz ein paar Teile vorstellen, die ich in den letzten Jahren, Wochen und Monaten ins Herz geschlossen habe. Wie im Titel schon erwähnt, geht es in diesem Post um Teile die ich Second Hand erworben habe. Sie sind mir lieb und teuer geworden. Ich pflege sie und erfreue mich immer wieder an der guten Qualität. Bei der Auswahl der Teile die ich euch heute vorstelle, hat auch der Faktor Emotion eine Rolle gespielt.
So habe ich wirklich nur die Teile herausgesucht, die in mir bestimmte Emotionen hervorrufen und aussagekräftig sind über mich und meine Persönlichkeit. Starten wir also chronologisch.
Die Paris Leder Jacke
Ein Erinnerungsstück mit Charakterformung.
Als Modeinteressierte Person ist es beinahe schon ein Muss DIE Modehauptstadt zu besuchen. Paris. Umso mehr wird es vielleicht ein paar Leute überraschen, dass ich die Stadt das erste Mal im Alter von 24 Jahren bereist habe. Bei diesem ersten Besuch, im Rahmen einer Jahrgangsreise meines Modedesignjahrgangs, fand ich also diese Jacke. Früher habe ich auch schon sehr gerne (Fake-) Lederjacken getragen und mich damit sehr wohl mit mir selbst gefühlt. Beim Stöbern in einem der vielen Second-Hand Läden im Kern der Stadt, fiel mir diese braune Lederjacke ins Auge. Auch wenn das komisch klingt, hat sie einfach zu mir gesprochen. Ich hab sie dann schnell anprobiert und bevor ich in den Spiegel geschaut habe wusste ich schon, dass das meine ist. Mein Teenie Herz hat mit geschlagen. Jedes Mal wenn ich die Jacke anziehe, fühlt es sich an wie meine persönliche Uniform, das bereitet mir immer wieder Freude. Dank meiner Ausbildung konnte ich auch hier und da ein paar Maken ausbessern sodass ich sie noch viele weitere Jahre tragen kann.

Ein Markenstück
Die Chloe Bukle Flats
Diese Schuhe sind im letzten halben Jahr meiner Modedesignausbildung in meinen Schrank gezogen. Beim Stöbern habe ich sie auf Vinted gefunden, und trotz meiner nicht vorhandenen Vorliebe für Ballerinas, hat dieses Modell etwas in mir ausgelöst.
Also habe ich sie mir als kleines „Abschlussgeschenk“ selber gekauft. Ein paar Tage später beim Auspacken, kam mir dann der Gedanke dies seien jetzt meine Erwachsenenschuhe haha.

Mama‘s „alter” Pyjama
Vor ein paar Monaten bin ich beim Sortieren und Ausmisten vom Kleiderschrank meiner Mutter auf eine bunt gestreifte Bluse gestoßen.
Irgendwie konnte ich sie nicht richtig einordnen, aber ich wollte sie auch nicht hergeben. Also ist sie in meinen Kleiderschrank umgezogen.
Und da lag sie dann und kam nie zum Einsatz.
Ich war also schon kurz davor sie auf Vinted zu stellen, als ich beim Wäsche einräumen auf das gleiche Muster gestoßen bin. Die passende Hose.
Als Set, hab ich mich direkt in die Sachen verliebt. Seitdem trage ich sie fast jede Nacht.
Nicht nur ist die Qualität (100 % Baumwolle) super angenehm und er gibt ein gutes Hautgefühl, ich freue mich auch immer wieder etwas weiterzutragen ,was meine Mama auch gerne getragen hat. Solche Kleidungsstücke schleichen sich immer schnell in mein Herz.

Bonusbeitrag
Als kleinen Bonusbeitrag möchte ich euch noch einen Favoriten präsentieren.
Allerdings handelt es sich dabei weder um Kleidung noch um Second-Hand – sondern um etwas Brandneues:
das erste Album der Musikkünstlerin Magda.
Am Erscheinungsdatum ihres ersten Songs „Brich mich“ bin ich über irgendeine Playlist auf sie gestoßen. Schon beim Auftakt des Liedes und dem ersten Hören ihrer Singstimme war ich völlig hin und weg.
Ich möchte kurz darüber berichten, weil ich ihren Musikstil unglaublich schön finde. Ihre Stimme hat fast schon einen Hauch von Nostalgie. Wäre sie in den 1920er oder 1930er Jahren geboren, hätte ihre Singstimme dort wunderbar hineingepasst.
Dieser Stil – wie ich ihn als Musiklaie beschreiben würde – zieht sich auch durch die musikalische Produktion weiter: träumerisch, behütet, ein Hauch von Kindheit. Ich finde nicht die richtigen Worte. Aber was ich weiß, ist, dass ich euch das Album nur empfehlen kann – ich habe es schon wer-weiß-wie-oft rauf und runter gehört.

Leave a Reply